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MYKOFARM
Kaviarauslesen Stör-Kaviar
Einige Anmerkungen Jeden
guten Kaviar Zur
Qualitätsbeurteilung Die Farbe des Kaviars ist - entgegen verbreiteter Meinung - kein Qualitätskriterium.
Trotzdem wird oft heller Kaviar gewünscht. Wir geben zu bedenken,
dass auffällig heller Kaviar nicht selten leicht tranig schmeckt;
heller Osietra ist häufig bitter.
Frischer,
guter Kaviar hat eine fest gefügte Struktur und "steht"
in der Dose, wenn man sie geöffnet zur Seite neigt.
Frischer,
guter Kaviar riecht "nach Meer", niemals "fischig",
"tranig" oder "metallisch". Malossol "Malossol" ist keine Kaviarsorte, sondern die russische Bezeichnung
für schwach gesalzenen Kaviar (malosol'nyj = wenig gesalzen). Lagerung
und Haltbarkeit Kaviar
nach Möglichkeit nicht im Anbruch stehenlassen, besser kleinere
Portionsabpackungen verwenden!
Die
traditionelle Gummiring-Dose ist zwar schöner, bei längerer
Lagerung ist aber eine vakuumverschlossene Dose vorzuziehen; der Kaviar
könnte sonst durch Oxidation einen leicht "metallischen"
Geschmack annehmen.
Haltbarkeit
von frischem Kaviar bei sachgerechter Lagerung: Kaviar
fällt jahreszeitlich und von Partie zu Partie qualitativ sehr verschieden
aus. Bitte nehmen Sie hinsichtlich der jeweils zu wählenden Sorte
und Provenienz unsere Beratung in Anspruch.
Die
Geschichte des Kaviars aus Frankreich beginnt in den 20er Jahren, als
es in der Gironde, ganz in der Nähe der Stadt Bordeaux, noch bedeutende
Störbestände gab. Für den französischen Feinschmecker
wurden bis in die 50er Jahre immerhin rund 5000 kg Kaviar pro Jahr zubereitet.
Überfischung und andere Umwelteinflüsse bedrohten die natürlichen
Bestände zunehmend und führten bald zum totalen Fangverbot
der Störfische. Heute haben sich die Bestände wieder leicht
erholt, an eine kommerzielle Nutzung ist allerdings auf lange Sicht
nicht wieder zu denken.
Trotzdem
ist es heute möglich, echten Störkaviar aus Frankreich zu
genießen. Die günstigen klimatischen Bedingungen in der Aquitaine
nutzen erfahrene Spezialisten um eine mittlerweile sehr effektive Störzucht
zu betreiben. Die Anfang der 80er Jahre begonnen Bemühungen, den
aus Rußland stammenden Sibirischen Stör Acipenser baeri
zu züchten, waren erfolgreich. Sie ermöglichen heute wieder
die Gewinnung eines hochwertigen Kaviars, ohne die natürlichen
Störpopulationen zu beeinträchtigen.
Die
Produktion des Kaviars erfolgt alljährlich im Mai/Juni und im September/Oktober.
Dabei ist der Herbstfang etwa 6 mal größer als die Frühjahrsproduktion.
Die Gewinnung des Kaviars erfolgt unter perfekten hygienischen Bedingungen
und nach dem gleichen Rezept der traditionellen Kaviarproduzenten aus
Rußland und dem Iran. Sofort nach der Fertigstellung wird der
Kaviar in Originaldosen verpackt und per Kühl-LKW nach Hamburg
geliefert. Hier wird der Kaviar sachgerecht gelagert und stets nur auftragsbezogen
in vakuumverschlossene Dosen frisch abgefüllt.
Caviar
d'Aquitaine zeichnet sich durch seinen milden, frischen Geschmack aus.
Das Korn ist in der Regel mittelgroß und fest, dunkel- bis stahlgrau,
seltener goldbraun. Besonders hervorzuheben ist der vom Kenner geschätzte
Nußgeschmack. Eine interessante und preisgünstige Alternative
zu unseren Spitzenqualitäten aus Rußland und dem Iran!
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